Filtration und Membrantechnik

Filtration kleinster Teilchen

Die Filtration ist ein Verfahren zur Trennung oder Reinigung von Stoffen, meist einer Suspension oder eines Aerosols und gehört zu den mechanischen Trennverfahren, welche ausschliesslich auf physikalischer Basis beruhen. Eine filtrierte Flüssigkeit wird Filtrat genannt. Druckverlust ist der bei der Filtration auftretende Druckabfall, der auch als Filterwiderstand bezeichnet wird.

Bei der Obrflächenfilterung bilden die abfiltrierten Feststoffe eine Schicht auf dem Filtermedium, der sogenannte Filterkuchen . Für ein filtriertes Gas gibt es keinen einheitlichen Begriff, oftmals wird die Bezeichnung Reingas verwendet. In der Membrantechnik sind die Begriffe Retentat (zurückgehaltene Phase) und Permeat (die Filter durchdringende Phase) üblich. Das Wort (nach italienisch filtrare, „durchseihen") bezeichnet ursprünglich „durch Filz laufen lassen" (zu germanisch *felt „Filz"), der feinsten Methode, die vor der Erfindung des Papiers angewandt wurde und die auch heute noch in einigen Bereichen den Stand der Technik darstellt.